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Bearbeitung mittels Grünem Laser

Fortschritte in dem Bereich der Laserentwicklung haben Wege für neue Bearbeitungsverfahren von spröden Materialien wie Glas und Silizium eröffnet. Die Bearbeitung mit dem Grünen Laser bietet Ihnen ein weites Spektrum an Vorteilen, von denen nicht nur Ihre Bearbeitungsmöglichkeiten profitieren, sondern zusätzlich auch die Ihrer Kunden.

Laserbohren

  • Verschiedenste Formen
  • Keine Begrenzung der Glasdicke bei minimalem Durchmesser
  • Minimaler Abwurf
  • Hohe Flexibilität hinsichtlich der Kontur
  • Keine Masken oder andere Hilfsmittel notwendig

 Laserschneiden

  • Maximale Ausbeute bei minimalem Ausschuss
  • Geschlossene Innenkonturen möglich
  • Dünnstglas (z.B. 100µm) mit hoher Ausbeute

Zusätzliche Leistungen

  • Partielles Abtragen
  • Markieren
  • Entfernen von Beschichtungen       

     

Schneiden mittels CO2-Laser

Die exakt abgestimmte Kombination von Hitze und Kälte

Die exakt abgestimmte Kombination von Hitze und Kälte

Das Prinzip

Ein gebündelter Laserstrahl erhitzt das Glas gezielt - gefolgt von einem Strahl kalter Luft oder einem Luftflüssigkeitsgemisch. Diese thermisch erzeugte Spannung führt zu einer präzisen Rissbildung im Glas. Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiger Schnitt in Sachen Kantenqualität und -festigkeit.

Es gibt zwei Methoden Glas mittels CO2-Laser zu schneiden:

  1. Full Body Cut
  2. Laserritzen und Brechen 

Die Vorteile

  • Präzise und sehr saubere Schnittkante
  • Höchste Kantenfestigkeit (Bruchbeständigkeit)
  • Keine Mikrorisse oder Absplitterungen
  • Kein Materialverlust während/nach dem Schneideprozess
  • Optische Glaskantenqualität
  • Keine Glasstaub/ -partikel, daher ist der Laserschnitt für Reinraumbedingungen geeignet

Zur Verdeutlichung der hohen Kantenfestigkeit von lasergeschnittenem Glas hier ein Vergleich zwischen dem konventionellen Glasschneideprozess und dem Laserschneiden:

Sie benötigen Apple Quicktime oder Windows Media Player um sich diese Videos anzusehen.

1. Full Body Cut

Übersetzt bedeutet dies "Ganzkörperschnitt".
Bei dieser Methode wird das Glas mittels Luftkühlung in einem Vorgang "geschnitten", es ist kein anschließender Brechprozess erforderlich. Für diesen Prozess sind Glasdicken von 50 µm bis 1 mm geeignet.

2. Laserritzen und Brechen

Diese Methode wird auch als "Halbschnitt" bezeichnet und benötigt im Gegensatz zum "Full Body Cut", ähnlich wie bei der konventionellen Ritzmethode, einen Brechprozess. 
Schnelle Ritzgeschwindigkeit und ein breites Prozessfenster sind charakteristisch für das Laserritzen mit anschließendem Brechen. Für diese Methode sind Gläser von 200 µm bis 10 mm Dicke geeignet.

3. Laserritzen - wie es sich vom konventionellen Ritzen unterscheidet

Die Laserritzmethode benötigt - im Gegensatz zum konventionellen Ritzen - keine weiteren Bearbeitungsschritte wie z.B. Schleifen oder Waschen.
Desweiteren basiert das Lasertrennverfahren auf dem Prinzip der thermischen Ausdehnung, wohingegen der Schnitt bei der konventionellen Methode durch physikalischen Kontakt entsteht. Diese mechanische, physikalische Kraft führt allerdings zu nicht erwünschten mikroskopisch kleinen Kratzern und Splittern, welche sich oftmals in der Qualität des Endproduktes widerspiegeln.